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VERGLEICH · STAND JULI 2026

Odoo-Partner, Freelancer oder Inhouse: wer soll Ihr ERP einführen?

Vom Impromatrix-Beraterteam – Odoo seit 2020, ERP seit 2011

Wir sind eine Agentur, rechnen Sie das ein – aber jedes der drei Modelle gewinnt in bestimmten Situationen. Hier die ehrliche Aufschlüsselung: Sätze, Risiken und die Fragen, die Sie vor der Unterschrift stellen sollten.

Im Vergleich (2026, MOE-Sätze)

Kriterium
Freelancer
Agentur / Partner
Eigene Einstellung
Typische Kosten
40–70 €/h
70–120 €/h
3.500–5.500 €/Monat + Recruiting
Bus-Faktor
Eine Person – Urlaub, Krankheit, andere Kunden
Ein Team – jemand ist immer verfügbar
Eine Person, bis Sie ein Team aufbauen
Skill-Breite
Tief in der Nische; selten funktional + technisch + Buchhaltung zugleich
Funktionale Berater, Entwickler und Buchhaltungsspezialisten in einem Projekt
Wächst mit der Zeit; die erste Einstellung kann nicht alles können
Verantwortung
Persönliche Reputation; Verträge variieren
Vertrag, SLA, Versicherung, anrufbare Referenzen
Arbeitsverhältnis – aber niemand zum Eskalieren
Nach dem Go-live
Hängt vom nächsten Auftrag ab
Supportvertrag mit Reaktionszeiten
Exzellent – solange die Person bleibt
Am besten für
Abgegrenzte Modularbeit, laufende Anpassungen, knappe Budgets
Komplette Einführungen, Migrationen, alles mit Deadline
50+ Nutzer oder Odoo als Kern Ihres Produkts

Faustregel: unter ~30 Projekttagen ist ein guter Freelancer oft das effizienteste Geld, das Sie ausgeben können. Darüber zählen Koordination, Abdeckung und Verantwortung mehr als der Stundensatz.

Ist ein offizieller Odoo-Partner immer die bessere Wahl?

Nein. Die Partnerstufen (Ready, Silver, Gold) spiegeln vor allem den Verkauf von Enterprise-Lizenzen wider, nicht die Lieferqualität. Ein Gold-Badge bedeutet Volumen – es sagt nichts darüber, wer konkret in Ihrem Projekt sitzt. Beurteilen Sie Referenzen statt Badges, und fragen Sie, wer die Arbeit macht, nicht wer den Vertrag unterschreibt.

Wann ist ein Freelancer die richtige Wahl?

Wenn der Umfang klar und begrenzt ist: ein eigenes Modul, ein Berichtspaket, eine Integration, laufende Administration eines produktiven Systems. Dort schlägt ein guter Freelancer eine durchschnittliche Agentur bei Preis und Tempo. Das Risiko ist nicht die Kompetenz – es ist die Verfügbarkeit: eine Person, ein Kalender.

Funktioniert ein Hybridmodell – Freelancer plus Agentur?

Ja, und es ist verbreitet: Eine Partei (Agentur oder Ihr interner Admin) verantwortet System und Roadmap, spezialisierte Freelancer übernehmen definierte Teile. Was scheitert, ist das Gegenteil – niemand verantwortet das Ganze, drei Parteien je ein Drittel.

Was sollten wir vor jeder Beauftragung fragen?

Vier Dinge: Wer genau arbeitet mit welcher Auslastung im Projekt? Eine Referenz aus einem Projekt Ihrer Größe und Branche. Was passiert nach dem Go-live – Support, Reaktionszeiten, Satz? Und was sie nicht machen. Ein ehrliches „X machen wir nicht" ist das beste Qualitätssignal in diesem Markt.

Unsicher, welches Modell passt?

Beschreiben Sie Ihr Projekt – wir sagen Ihnen ehrlich, ob Sie eine Agentur brauchen oder ob ein Freelancer oder eine eigene Einstellung der klügere Kauf ist.

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